Der Umwelt zuliebe

Fenster für das Passivhaus

Energieeffizienz auf höchstem Niveau

Klimaschutz ist alternativlos! Wer sein Haus nach energetischen Gesichtspunkten bauen oder renovieren möchte, sollte besonderes Augenmerk auf die Fenster legen. Weil wir von aluplast einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten möchten, haben unsere Systemtechniker  bereits früh damit begonnen, durch verschiedene Technologien die Wärmedämmung unserer Fenstersysteme zu verbessern. Und der Erfolg gibt uns recht: mit energeto® ist uns die Entwicklung des ersten stahlfreien Fenstersystems gelungen, das - unter anderem durch den Einsatz von glasfaserverstärktem Kunststoff (powerdur inside) zur Stabilisierung - Spitzendämmwerte erreicht.

Dr. Feist Logo
Dr. Feist Logo

energeto® 8000 - komplett passivhauszertifiziert nach Dr. Feist

Als erstes komplettes Fenstersystem aus PVC hat energeto® 8000 das Passivhauszertifikat nach Dr. Feist erreicht. Damit verfügen neben verschiedenen Fenstertypen nun auch Nebeneingangstüren, raumhohe Balkontüren oder Elemente mit Pfosten oder Riegel, mit (Teil-)Festverglasung oder öffenbar, über das Passivhauszertifikat nach Dr. Feist. Auch die gängigsten Einbausituationen wurden berücksichtigt: Wärmeverbundsystem, Holzleichtbau und Betonschalungsstein. Mit seiner Bautiefe von 85 mm ist energeto® bestens für den Naubauten geeignet.

energeto® 5000 - Passivhauszertifikat nach ift

Mit seiner schmalen Bautiefe von 70 mm ist energeto® 5000 das ideale System für Sanierungen nach dem Passivhausstandard. Als erstes Fenstersystem in der schmalen Bautiefe erhielt es das Passivhausstandard nach ift.

Begriffserläuterungen zum Thema Passivhaus

Neubau

Passivhäuser sind Gebäude, die auf eine konventionelle Heizung verzichten können. Für die Beheizung nutzen Passivhäuser häufig die Energie der Sonneneinstrahlung, zum Beispiel durch große Fenster zur Südseite. Nach Norden wird in der Regel auf Fenster ganz verzichtet, oder diese werden nur sehr klein ausgeführt, da dort (so gut) wie keine solaren Gewinne resultieren. Bei Passivhäusern gibt es unterschiedliche Festlegungen in Bezug auf die Ausführung der Fensterelemente. Die KfW z. B. schreibt hier für ihre Förderung Fenster mit einem Uw-Wert von maximal 0,8 W/m²K vor, während das private Passivhaus Institut von Dr. Feist zusätzliche Anforderungen an Einzelkomponenten stellt, welche die Elemente in der Regel etwas verteuern. Vom ift (Institut für Fenstertechnik e.V.) wurde ebenfalls eine neue Richtlinie für Passivhausfenster ausgegeben, die nahezu den Mittelwert der beiden oben beschriebenen Anforderungen abdeckt. Für den Fensterbaubetrieb ist hierbei unbedingt zu beachten, welche Variante ausgeschrieben wurde, da die Anforderungen der Ausschreibung unabhängig von anderen Alternativen erfüllt werden müssen.

Altbau
Eine Renovierung von Altbauten auf Passivhausniveau ist derzeit noch relativ selten, soll aber nach dem Willen der Bundesregierung mittel- bis langfristig zum Standard werden. Im Bereich Fenster bietet aluplast als einer der ersten Systemgeber ein Fensterelement in einer schmalen Bautiefe von 70 mm, welches nach ift-Passivhausstandard zertifiziert ist.

Passivhauszertifikat nach Dr. Feist
Der bekannteste Passivhaus-Experte ist der Leiter des Darmstädter Passivhaus-Instituts Dr. Wolfgang Feist. Das Passivhaus-Institut PHI übernimmt die Zertifizierung von Bauelementen, und zwar nach besonders strengen Kriterien: der Wärmedurchgangskoeffizient des Fensters darf insgesamt nicht mehr als Uw ≤ 0,80 W/m²K betragen. Denselben Wert von Uf ≤ 0,80 W/m²K muss auch der Rahmen allein erreichen. Zusätzlich wird auch das Fenster in seinem eingebauten Zustand betrachtet, der zulässige Wert beträgt hier Uw eingebaut ≤ 0,85 W/m²K.  

Passivhauszertifikat nach ift
Das Institut für Fenstertechnik in Rosenheim vergibt neben anderen technischen Prüfzeugnissen auch ein Passivhauszertifikat. Auch hier muss das gesamte Fenster einen Wärmedurchgangskoeffizienten Uw≤ 0,80 W/m²K aufweisen, für den Rahmen genügt aber ein Wert von Uf≤ 0,95 W/m²K .

KfW-Anforderung
Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert den Einbau energieeffizienter Fenster. Je nach Energieeffizienz des Gesamtgebäudes werden verschiedene Effizienzhaus-Klassen unterschieden, die in unterschiedlicher Höhe gefördert werden. Die anspruchsvollste Effizienzhausklasse (KfW 40) gilt lediglich für Neubauten. Hierfür muss das Fenster insgesamt einen U-Wert von 0,8 W/m²K erreichen.